Poetische Texte und biblische Hoffnungsworte
Literatur-Gottesdienst mit Gedichten von Mascha Kaléko in der Stadtkirche
Ihre Texte sind gleichzeitig zart und kraftvoll, leicht und gewichtig, nahe an der Wirklichkeit gebaut und doch voller Hoffnung. Die Gedichte der deutsch-jüdischen Dichterin Mascha Kaléko berühren bis heute viele Menschen – und eröffnen Assoziationen zu Kernthemen des christlichen Glaubens.
Auf die Spur dieser Dichterin hat sich ein Team um die Germanistin Hanna Schwichtenberg und Pfarrer Groß gemacht und gestaltet dazu am Sonntag, 19. Juli um 11 Uhr einen Literatur-Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche. Der Titel „Ich tat meine Augen auf und sah das Helle“ bringt die Lebenseinstellung und -erfahrung Kalékos auf den Punkt. Wie wir heute lebte die Dichterin in einer Zeit voller Umbrüche, Krisen, Kriege und dem Verlust vermeintlicher Sicherheit. Vielleicht berühren ihre Worte uns deshalb so sehr? „Wir haben keinen Freund auf dieser Welt, nur Gott. Den haben sie mit uns vertrieben“ heißt es im Gedicht „Überfahrt“ – die Nähe zu den biblischen Psalmen ist kaum zu überhören.
Die Musik im Gottesdienst gestaltet das Schwetzinger Blechbläserensemble unter Leitung von Ralf Krumm.
Im Anschluss lädt das Vorbereitungsteam zum Austausch beim Kirchencafé ein.


